8Mai/190

AKTION LXXXV: Wählt Walla!

ÖVP FPÖ MUKKSI LOPSI MENSCH: Am Tag der Europawahl unternimmt der WIENER BESCHWERDECHOR eine Walla-Fahrt nach Gugging, um sich das durch und durch beschwerliche, bis ans Weltall-Ende ausufernde Werk des Gugginger Art Brut-Künstlers August Walla in mehreren Stationen, die um und durch das museum gugging führen, einzuverleiben und in Szene zu setzen. Punkt, Rufzeichen, Plus Plus.

Aktuelle Beschwerden zu deponieren auf: www.wienerbeschwerdechor.at

Termin: 26.05.2019
Ort: museum gugging
Eintritt frei!

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29Jul/180

AKTION LXXVIII: WBC @ Popfest

Seit achteinhalb Jahren ist es in der Stadt präsent, das Rudelsudern des Beschwerdechors, ob im feierlichen Rahmen auf Theater-, Museums- und Radiokulturhausbühnen, etwa hinter Ko-Popfest-Kurator Der Nino aus Wien, oder wöchentlich irgendwo unangekündigt und öffentlich auf der Straße. Zum stets wechselnden Repertoire dieser vom Konzept- und Medienkünstler Oliver Hanglgegründeten, von Stefan Foidl geleiteten bzw. von Akkordeonistin Heidelinde Gratzl begleiteten Stimmunion der Unstimmigkeiten trugen nicht nur Komponist_innen und Texter_innen wie besagter Nino, Sir Tralala, Karl Schwamberger, Willi Landl, 5/8erl in Ehr’n, Manuela Kerer, Dieter Kaufmann, Voodoo Jürgens, Manfred Rebhandl oder Fuzzman, sondern auch die bei der Website des Chors endlos einlangenden Wiener Beschwerden bei.

Das wiederum schreit jetzt nach einer These, schließlich sind seit der Gründung des Chors Zeiten des in sozialen Medien und diversen Foren manifestierten Wutbürger_innentums angebrochen und der Drang zur eskalierenden Beschwerde somit eine hochpolitische Angelegenheit geworden. Während sich aber im Bildschirmland die Population in die Splitter unendlicher Beleidigtheiten atomisiert, bringt der Beschwerdechor die Stimmen der Suderant_innen in Einheit zusammen. Und das Singen in Harmonien, das wurde wissenschaftlich sicher irgendwo nachgewiesen, fördert zwangsläufig die Solidarität.

Ort: Popfest, Karlsgarten, Wien

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19Mai/170

AKTION LXVII: 7 JAHRE WIENER BESCHWERDECHOR

GROSSKONZERT mit VOODOO JÜRGENS

Nach fast 70 aktionistischen Auftritten laden wir zum Großkonzert ins brennende Herz von Wien! Mitten in Simmering geigen wir samt Band mit Voodoo Jürgens, der für uns extra komponiert hat, einmal ausführlich beschwerlichst auf! Ur-auf-führung!
Ein Chor als Sprachrohr der Stadtbevölkerung, als Ventil der typisch wienerischen Unzufriedenheit und des subtilen Grants.

Akkordeon: Heidelinde Gratzl, Bass: Gerhard Graml, Gitarre: Thomas Mauerhofer

Ort: SiMM City, 11., Simmeringer Hauptstraße 96a

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16Jun/160

AKTION LX: UNS STEHT DES WASSER BIS ZUM HALS

GROSSKONZERT im Kongreßbad mit Spezialgästen: 2 von 5/8erl in Ehr’nWilli Landl

Mitten in Ottakring geigt der WIENER BESCHWERDECHOR am und im Wasser des Schwimm-, Sonnen- und Luftbads der Gemeinde Wien mit illustren Gästen und in Begleitung einer Band einmal ausführlich beschwerlichst auf! Synchronschwimmeinlagen und Arschbomben verstehen sich!

Band: Heidelinde Gratzl: Akkordeon; Barry O’Mahoney: Gitarre; Gerhard Graml: Bass

Ort: Kongreßbad, Julius-Meinl-Gasse 7A, 1160 Wien-Ottakring

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1Jun/160

AKTION LIX: RADIOKULTURHAUS

mit NINO AUS WIEN

Für das Radiokulturhaus entwickelt der WIENER BESCHWERDECHOR eine spezielle Singraunz-Aktion, in der die über 50 Sänger-innen samt Band und dem aktuellen Auftragskomponisten Der Nino aus Wien Musik, Text und Performance mit dem Bühnen- und Zuschauerraum verwebt. Weil ein Chor ist kein Chor ist ein Chor ist kein Chor.....

Der Nino aus Wien: Gesang, Gitarre; Heidelinde Gratzl: Akkordeon; Barry O’Mahoney: Gitarre; Gerhard Graml: Bass

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16Mai/150

INTERVENTION LV: Vienna Biennale

Für die VIENNA BIENNALE entwickelt der WBC eine mehrteilige Aktion, mit der sich der ca. 50 köpfige Chorkörper unter Einbeziehung von aktuellen Beschwerde-Materialien visuell und akustisch entlang des Stubenrings und im AIL-Angewandte Innovation Lab einschreibt: Die Intervention führt als Demo-Prozession über die Ringstraße hin zum AIL, als geordneter Umzug, der zwischen Parade, Demonstration und Konzert changiert. Der öffentliche Raum wird zur Agora, die mit einer Mischung aus musikalischen und performativen Elementen bespielt wird.
In der Ausstellung wird neben einer neuen Videoarbeit erstmals eine Fotoarbeit aus einer Serie gezeigt, in der sich der Chorkörper physisch in die Stadt einschreibt.

Fotos

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3Okt/140

AKTION XLVII: Na sicha/Sicha ned


03.10.2014, ur5anize! FESTIVAL, Eröffnung, Karlsplatz, 1040 Wien

Mit einem performativen Chorwerk zum Festivalmotto »Safe City« eröffnet der Wiener Beschwerdechor das urbanize! Festival 2014 am Karlsplatz. Unter dem Titel »Na, sicher / sicher ned« greift der Chor zentrale Themenfelder des Festivals auf und verschränkt sie mit individuellen Verunsicherungen, Sorgen und Gemütszuständen der StadtbewohnerInnen, um die theoretische Auseinandersetzung von urbanize! zwischen subjektivem Sicherheitsgefühl, Überwachung, sozialer Sicherheit und Kontrolle lustvoll und spielerisch um Alltags-Expertisen zu ergänzen.

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